Öffne Einstellungen > Bedienungshilfen > Anzeige & Textgröße > Farbfilter. Aktiviere Farbfilter. Wähle einen passenden Filter aus, zum Beispiel Rot-Grün, Blau-Gelb, Farbtöne oder Graustufen. Die Darstellung des Bildschirms wird entsprechend angepasst.
Farbfilter
Wendet Farbfilter an, um bestimmte Farben besser unterscheidbar zu machen oder die Farbwahrnehmung zu erleichtern.
Was bewirkt diese Einstellung?
Farbfilter helfen Menschen, die bestimmte Farben schlecht erkennen können oder deren Wahrnehmung durch geringe Kontraste beeinträchtigt ist. Je nach Betriebssystem stehen unterschiedliche Filter zur Verfügung, z. B. Rot-Grün-Korrektur, Blauton-Anpassungen oder Graustufen. Diese Filter erleichtern das Erkennen von Symbolen, Texten und Inhalten und können visuelle Überlastung reduzieren.
Anleitungen für verschiedene Systeme
Öffne Einstellungen > Bedienungshilfen > Farbkorrektur. Aktiviere Farbkorrektur und wähle einen passenden Modus, z. B. Deuteranomalie, Protanomalie oder Tritanomalie.
Hinweis: Verfügbare Modi und Bezeichnungen können je nach Gerät leicht variieren.
Öffne Einstellungen > Barrierefreiheit > Farbfilter. Aktiviere Farbfilter und wähle einen passenden Filter, zum Beispiel:
Rot-Grün (Deuteranopie)
Rot-Grün (Protanopie)
Blau-Gelb (Tritanopie)
Graustufen
Invertiert
Invertierte Graustufen
Tipp:
Aktiviere die Tastenkombination Windows-Taste + STRG + C, um Farbfilter schnell ein- oder auszuschalten.
Öffne Systemeinstellungen > Bedienungshilfen > Anzeige > Farbfilter. Aktiviere „Farbfilter“ und wähle die passende Option. macOS bietet grundlegende Filter wie Farbtonverschiebungen oder Graustufen. Hinweis: Der Funktionsumfang ist geringer als unter iOS.
Kommt häufig im Zusammenhang mit folgenden Einschränkungen vor:
- Farbsehschwäche – Schwierigkeiten beim Unterscheiden bestimmter Farben, häufig Rot–Grün oder Blau–Gelb.
- Niedrige Kontrastwahrnehmung – Erschwerte Wahrnehmung von Text oder Symbolen, wenn der Kontrast gering ist.
- Autismus (mild) – Leichte autistische Ausprägungen mit sensorischen Empfindlichkeiten gegenüber Licht, Geräuschen, Bewegung oder komplexen Benutzeroberflächen.
- Altersbedingte Sehverschlechterung – Geringere Schärfe, Farbunterscheidung und Toleranz für kleine Schrift.
- Lichtempfindlichkeit – Empfindlichkeit gegenüber hellem Licht, Bildschirmreflexionen oder starkem Kontrast.
- Migräne – Neurologische Erkrankung mit erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Licht, Bewegung, Geräuschen und visuellen Reizen. Digitale Oberflächen können schnell belastend …
Wird häufig genutzt bei folgenden Belastungen:
Schwierigkeiten bei Farbunterscheidung
Personen, die bestimmte Farben schlecht unterscheiden können, profitieren von Farbfiltern oder kontrastreicheren Farbschemata.
Schwierigkeiten mit Symbolen oder Icons
Manche Nutzer:innen haben Probleme, abstrakte Icons zu verstehen. Klarere Beschriftungen, fette Schrift und vereinfachte Darstellungen helfen.
Geringe Kontrasttoleranz
Text oder Symbole mit geringem Kontrast sind schwer zu erkennen. Hoher Kontrast oder fett dargestellte Schrift verbessern die Lesbarkeit.
Weitere Einstellungen, die häufig gemeinsam genutzt werden
Bezug zu WCAG-Richtlinien
Damit viele Einstellung überhaupt wirken können, muss eine Website oder App technisch so umgesetzt sein, dass sie Betriebssystem- und Browser-Einstellungen respektiert.
Entwickler:innen und Designer:innen sollten sich dabei an den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) orientieren. Für diese Einstellung sind insbesondere folgende WCAG-Kriterien relevant:
1.4.11.4.31.4.11