Reduziert den Blaulichtanteil des Bildschirms und verschiebt die Farbtemperatur in wärmere Töne – um Augen zu entlasten und den Schlafrhythmus zu unterstützen.
Was bewirkt diese Einstellung?
Der Nachtmodus (je nach System auch „Night Shift", „Nachtlicht" oder „Blaulichtfilter" genannt) passt die Farbtemperatur des Displays an: Statt kühlem, bläulichem Licht wird wärmeres, gelblicheres Licht ausgegeben. Blaues Licht kann bei längerer Exposition die Augen belasten und die Produktion des Schlafhormons Melatonin beeinflussen. Der Nachtmodus hilft besonders abends und bei empfindlichen Augen. Er lässt sich manuell aktivieren oder automatisch nach Uhrzeit oder Sonnenuntergang ein- und ausschalten.
Anleitungen für verschiedene Systeme
Version:
iOS 15+
Öffne Einstellungen > Anzeige & Helligkeit > Night Shift. Aktiviere Manuell aktivieren bis morgen oder stelle automatische Zeiten ein. Mit dem Farbschieberegler lässt sich wählen, wie warm der Bildschirm wirken soll.
Tipp: Night Shift lässt sich auch über das Kontrollzentrum (Helligkeitsregler länger gedrückt halten) schnell aktivieren.
Version:
variiert nach Hersteller
Öffne Einstellungen > Anzeige > Nachtmodus oder Blaulichtfilter. Aktiviere die Funktion und passe die Intensität an. Bei vielen Geräten lässt sich ein automatischer Zeitplan einrichten (z. B. bei Samsung unter Anzeige > Blaulichtfilter > Zeitplan aktivieren).
Version:
Windows 10/11
Öffne Einstellungen > System > Anzeige > Nachtlicht. Aktiviere Nachtlicht. Über Nachtlicht-Einstellungen kannst du Intensität und automatische Zeiten (z. B. Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang) festlegen.
Version:
macOS Ventura/Sonoma
Öffne Systemeinstellungen > Anzeigen > Night Shift. Aktiviere Night Shift manuell oder richte automatische Zeiten ein. Mit dem Schieberegler kannst du zwischen wärmeren und kühleren Farbtönen wählen.
Kommt häufig im Zusammenhang mit folgenden Einschränkungen vor:
Alterssichtigkeit
– Altersbedingte Schwierigkeit, kleine oder nahe Schrift scharf zu sehen.
Migräne
– Neurologische Erkrankung mit erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Licht, Bewegung, Geräuschen und visuellen Reizen. Digitale Oberflächen können schnell belastend …
Altersbedingte Sehverschlechterung
– Geringere Schärfe, Farbunterscheidung und Toleranz für kleine Schrift.
Chronische Müdigkeit
– Anhaltende körperliche und mentale Erschöpfung, bei der Energie nur begrenzt verfügbar ist. Konzentration, Verarbeitungsgeschwindigkeit und Belastbarkeit sind …
Hochsensibilität (HSP)
– Erhöhte sensorische Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen, Farben oder emotionalen Reizen.
Angststörung
– Erhöhte Sensibilität gegenüber plötzlichen Änderungen, Benachrichtigungen, blinkenden oder bewegten Inhalten.
Bildschirme können bei längerer Nutzung zu müden, brennenden oder gereizten Augen führen. Hintergrundhelligkeit, Blaulicht und harte Kontraste verstärken diesen Effekt spürbar.
Menschen mit Lichtempfindlichkeit empfinden helle oder stark kontrastierende Bildschirme als unangenehm oder belastend. Einstellungen wie reduzierte Helligkeit, Dunkelmodus oder …
Menschen mit Blendempfindlichkeit reagieren empfindlich auf Reflexionen oder helle Stellen am Bildschirm. Geringere Helligkeit, höherer Kontrast oder der Dunkelmodus können die …
Weitere Einstellungen, die häufig gemeinsam genutzt werden