Öffne Einstellungen > Bedienungshilfen > Zoom. Aktiviere Zoom. Lege den Zoombereich und den Zoomstil (Vollbild oder Fenster) fest. Mit einer Drei-Finger-Geste kannst du den Zoom ein- und ausschalten sowie den vergrößerten Bereich bewegen.
Bildschirmlupe
Vergrößert Bereiche des Bildschirms, um kleine Inhalte leichter erkennen zu können.
Was bewirkt diese Einstellung?
Die Bildschirmlupe vergrößert Texte, Symbole und Bedienoberflächen, ohne die gesamte Anzeige dauerhaft umzustellen. Sie ermöglicht gezieltes Heranzoomen einzelner Bereiche, hilfreich für Personen, die Schwierigkeiten haben, kleine Details zu erkennen oder visuelle Informationen schnell zu erfassen. Alle großen Betriebssysteme bieten eine integrierte Lupe mit unterschiedlichen Zoomstilen und Bedienmöglichkeiten.
Anleitungen für verschiedene Systeme
Öffne Einstellungen > Bedienungshilfen > Vergrößerung. Aktiviere die Vergrößerung und wähle, wie sie ausgelöst wird, z. B. per Vergrößerungsschaltfläche oder Gesten.
Hinweis: Je nach Gerät und Android-Version stehen unterschiedliche Auslösearten zur Verfügung, etwa eine Schaltfläche am Bildschirmrand oder Gesten.
Öffne Einstellungen > Barrierefreiheit > Bildschirmlupe. Aktiviere die Bildschirmlupe, um Inhalte auf dem Bildschirm zu vergrößern. Passe die Vergrößerung an oder nutze die Tastenkombinationen:
Windows-Taste + Plus (+) → Vergrößern
Windows-Taste + Minus (–) → Verkleinern
Windows-Taste + Esc → Bildschirmlupe beenden
Optional:
Strg + Alt + I → Farben umkehren (wenn aktiviert)
Zusätzlich kannst du:
die Ansicht (z. B. Vollbild, Lupe, Andocken) auswählen
die Zoom-Vergrößerung und Darstellung anpassen
Öffne Systemeinstellungen > Bedienungshilfen > Zoom. Aktiviere „Zoom“. Wähle den Zoomstil: – Vollbild – Bild-in-Bild – Geteilte Ansicht Du kannst zudem festlegen, wie der Zoom ausgelöst wird (z. B. Geste, Tastaturkurzbefehle).
Kommt häufig im Zusammenhang mit folgenden Einschränkungen vor:
- Alterssichtigkeit – Altersbedingte Schwierigkeit, kleine oder nahe Schrift scharf zu sehen.
- Altersbedingte Sehverschlechterung – Geringere Schärfe, Farbunterscheidung und Toleranz für kleine Schrift.
- Dyslexie / LRS – Lesebezogene Schwierigkeiten wie langsames Lesen, geringe Schriftkontrast-Toleranz oder erhöhte kognitive Belastung beim Textverstehen.
- NVLD – Nonverbale Lernstörung mit Schwierigkeiten bei räumlichen Layouts, Symbolen oder visuellen Gruppierungen.
- Kognitive Altersveränderungen – Langsamere Verarbeitung, geringere Merkfähigkeit und Schwierigkeiten mit komplexer Navigation.
Wird häufig genutzt bei folgenden Belastungen:
Schwierigkeiten mit kleiner oder dichter Schrift
Kleine oder eng gesetzte Schrift führt schnell zu Anstrengung oder langsamerem Lesen. Größere Schrift, mehr Zeilenabstand und Lesemodi helfen deutlich.
Schwierigkeiten mit Symbolen oder Icons
Manche Nutzer:innen haben Probleme, abstrakte Icons zu verstehen. Klarere Beschriftungen, fette Schrift und vereinfachte Darstellungen helfen.
Geringe Kontrasttoleranz
Text oder Symbole mit geringem Kontrast sind schwer zu erkennen. Hoher Kontrast oder fett dargestellte Schrift verbessern die Lesbarkeit.
Weitere Einstellungen, die häufig gemeinsam genutzt werden
Bezug zu WCAG-Richtlinien
Damit viele Einstellung überhaupt wirken können, muss eine Website oder App technisch so umgesetzt sein, dass sie Betriebssystem- und Browser-Einstellungen respektiert.
Entwickler:innen und Designer:innen sollten sich dabei an den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) orientieren. Für diese Einstellung sind insbesondere folgende WCAG-Kriterien relevant:
1.4.31.4.11